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Ausflug des Gemischten Chores am 28. Juni 2018

oder:  „Badischer Chor auf Schwäbischem Meer“

Schönes Wetter, kein Wölkchen am Himmel und klare Luft. Es ist noch früh am Morgen, nur wenige haben ausgeschlafen. Kurz vor 6 Uhr kommt der bestellte Bus; eigentlich hätte er nur 38 Plätze haben müssen, so waren’s halt 60: ein Doppeldecker. Alle sitzen oben, bis auf zwei. Denen sind wohl die ausladende Höhe und das Schaukeln nicht ganz geheuer - oder gar der merkwürdige Geruch? Auch unser Busfahrer Manfred muss sehr gut aufpassen (wie er mir Gott sei Dank erst am Schluss der Reise erzählte), dass der Bus bei Seitenböen nicht umkippt.

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Hochzeit Lisa und Yagub

Multi-Kulti-Hochzeit im Suggental am 26.05.2018

Aller guten Dinge sind drei – und der Ablauf erscheint durchaus konsequent: Die erste Hochzeitszeremonie von Lisa und Yagub findet in Amman (Jordanien) statt, nämlich dort, wo beide leben, sich kennenlernten und schließlich verliebten. Der zweite Teil wird ein paar Tage später in Khartum (Sudan), Yagub‘s Heimat, gefeiert. Dann bleibt zum Schluss und als Höhepunkt der ganzen Festivitäten am 26.05.2018 logischerweise nur die Kirche „Maria Heimsuchung“ im Suggental, da Lisa ja in Denzlingen groß geworden ist. Zur Gestaltung des Hochzeitsgottesdienstes soll der Pop-und-Jazz-Chor 3 Lieder beisteuern, die sich das Brautpaar aus einer kleinen Liste gewünscht hat.

Eine kleine, aber singfähige 13-köpfige Delegation trifft sich zur Generalprobe um halbeins in der Denzlinger Grundschule. Hmmm, da wackelt’s noch an allen möglichen Ecken und Enden, vor allem „A claire benediction“ will nicht so recht, aber wir werden das schon hinkriegen.
Da neben dem Altar nur wenig Stellfläche zur Verfügung steht und wir die ganze feierliche Runde nicht an die Seite drängen wollen, gruppieren wir uns oben auf der Empore. Links von der wuchtigen Orgelanlage reicht der Platz dann aber auch grad so.

Der eigens aus Bayreuth angereiste Pfarrer Pithan macht das richtig gut, findet bereits bei der Begrüßung des Brautpaares und der Trauungsgäste treffende Worte. Bei der Übersetzung der bedeutungsvollen Worte leistet Ahmad als dolmetschender Trauzeuge oder trauzeugender Dolmetscher für Yagub ganze Arbeit. Einige Teile des Traugottesdienstes, z.B. das Eheversprechen und die Fürbitten, werden mehrsprachig vorgebracht, so dass man immer wieder versucht ist im Stillen mitzuübersetzen (Was ist von meinem Schulenglisch nach sooo vielen Jahren denn eigentlich übrig geblieben?). Nur der routinierte Organist Herr Stützle gönnt sich von Zeit zu Zeit ein paar verdiente Ausruhminuten, die er mit gesenktem Kopf und geschlossenen Augen auf seinem Hocker verbringt. Aber auf den Punkt ist er immer wieder präsent.

Die Sorge, dass wir mit unserer Kleingruppe die Kirche von der Empore aus nicht ausreichend beschallen könnten, erweist sich als unbegründet. Bereits bei „Viva la vida“ ernten wir einige anerkennende Blicke nach oben, so dass wir wissen: Akustisch kommt alles gut bei den Teilnehmenden an. „Heal the world“ regt die Besucher dann auch mal zum rhythmischen Mitmachen an. „A claire benediction“ nach dem Schlusssegen des Pfarrers zaubert dann schließlich ein kleines Rührungsglitzern in ein paar Augen rein. Nach dem Auszug geht es an die Sprudeltheke mit Holunder- und Himbeersirup. Die reichhaltige und super-leckere Kuchentheke muss erst noch mal warten, denn das Brautpaar hat sich noch beim Baumstammsägen zu bewähren. Mit dieser Säge-Erfahrung in den Armen geht es dann auch ans gemeinsame Teilen der Hochzeitstorte.

Carolin leitet uns souverän und ruhig durch die Lieder, die wir seit längerer Zeit nicht mehr präsentiert hatten. Dafür ganz großen Dank vom Mini-Chor. Es ist eine schöne und berührende Geste, diese in vielen Belangen grenzüberschreitende Hochzeit mitzufeiern. Und für uns ist es etwas Besonderes eine derartige Zeremonie in dieser schönen Suggentaler Kirche mit ein paar Liedern untermalen zu dürfen.

Wir vom Chor wünschen dem jungen Paar alles erdenklich Gute, viele glückliche und erfüllte Zeiten und bedanken uns ganz herzlich, dass wir für diese Hochzeit einen kleinen Beitrag leisten konnten.

Peter

Vatertags-Hock 2018

Der Concordia-Vatertags-Hock am 10.05. und die eintägige Sintflut

Alles fängt ganz harmlos an: Da am Montag aus organisatorischen Gründen die Geschirr-Schlepperei vom Storchenturm zum Heimethues nicht stattfinden kann, wird am Dienstag und Mittwoch gleich mal umso kräftiger reingelangt: Mit der Unterstützung einiger Denzlinger Migranten tummeln sich an den sonnigen und trockenen Vorbereitungstagen zahlreiche Helfer beim Hänger-Schieben, Thekenbasteln, Tische- und Bänke-Stellen sowie beim Zeltaufbau. Fädele-Zieher Karl-Heinz weiß natürlich genau welche Stange und welche Plane zu welchem Zelt gehört und wo das Ganze dann schlussendlich positioniert werden muss. Ein paar Sicherungsschrauben rein und gut isses.

Am Mittwoch noch Anschlüsse, Feintuning und Restarbeiten, dann kann’s eigentlich ja losgehen. Wettertechnisch ist bis dahin auch alles gut. Am Mittwochabend landen bereits zahlreiche Gäste auf dem Concordia-Hock und lassen es sich trotz bereits fallender Temperaturen bis zu später Stunde bei Speis und Trank in oder vor den großen Festzelten richtig gut gehen. Den üblen Wetterbericht im Hinterkopf wird in der Nacht alles abgeschlossen und verstaut.

Soweit – so gut, doch dann kommt der DONNERstag und der macht seinem Namen alle Ehre. Was da am Vatertag von oben runterkommt erinnert etwas an alttestamentarische Schilderungen. Man fragt sich unwillkürlich wann eigentlich Noah mit seiner Arche die Glotter entlang schippert. Sich außerhalb der Zelte aufzuhalten ist zwar möglich, aber das will heute wirklich kein Mensch. Dennoch sind die geschützten überdachten Sitzplätze immer wieder rappelvoll. Mitglieder des Eguisheimer Männerchores, der eine langjährige Partnerschaft mit dem Concordia-Männerchor pflegt, sind ebenso vertreten wie viele Teilnehmer des Europäischen Jugendsportfestes aus den Denzlinger Partnerstädten.
Als Highlight erleben die Hock-Besucher das Erscheinen des Jazzchores der Universität Köln, der sich im Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg mit anderen Ensembles misst. Nach der Stärkung aus unseren Küchen, der Kuchentheke und den diversen Getränkeständen geben die SängerInnen einige Kostproben aus ihrem Repertoire zum Besten. Wow, die sind natürlich schon richtig gut.

Der dieses Jahr neu gewählte Concordia-Präsident Matthias Biesel lässt es sich nicht nehmen die zahlreichen Gäste aus Denzlingen und von außerhalb ganz herzlich zu begrüßen, und am Ende fällt der Vatertag doch nicht komplett ins Wasser. Dem Wetter zum Trotz bleiben auch am Donnerstag viele Plätze lange Zeit besetzt und die Theken bis in den späten Abend in Betrieb.

Es kommt der Freitag, der Tag des Abbauens und Aufräumens. Was soll man sagen: Kein Regen? Spitzt da etwa sogar auch noch die Sonne durch? Tatsächlich schlägt das Wetter nochmal komplett um und lässt die Helfer trocken ihre Arbeit erledigen, so dass am Abend wieder alles verstaut ist.
Trotz der Wetterkapriolen ist es ein entspanntes und gut besuchtes Festchen mit gut gelaunten Besuchern, das von den 3 Chören der Concordia gemeinsam organisiert und gestaltet wird.

UND – NACHTRAG: Der Kölner Jazzchor heimste nach dem Besuch in Denzlingen beim Deutschen Chorwettbewerb in seiner Kategorie den Sieg ein, wenn das nicht für den Hock und die dort angebotene Verpflegung spricht …


JUBILEMUS - Jahreskonzert am 15. April 2018

Herrliches Frühlingswetter in Denzlingen hält die Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chores an diesem Samstagnachmittag nicht davon ab, sich in der Jakobus-Kirche einzufinden für die Generalprobe. 40 Chorproben im Laufe des letzten Jahres sollen jetzt den krönenden Abschluss finden. Fleißige Helfer habenden Altarraum mit Podesten bestückt und nun die erste Stellprobe, denn wichtig für ein gutes Gelingen ist der Sichtkontakt vom Dirigenten zu jedem Einzelnen im Chor. Das klappt auch ganz gut beim Einsingen. Aber dann: Wir waren doch so gut vorbereitet! Was ist es, was uns so durcheinander bringt?

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Probenwochenende in St. Trudpert

Sechs Wochen noch bis zu unserem Jahreskonzert am 15. April und damit Zeit für unser lange eingeplantes Wochenende vom 2. bis 4. März 2018 in St. Trudpert im Münstertal. Es schneit in großen Flocken, als wir in Denzlingen aufbrechen, aber je näher wir unserem Ziel kommen, je mehr klatscht Regen an die Scheiben, der allerdings niemanden daran hindert, zur verabredeten Zeit im Kloster – unserer bekannten Unterkunft seit Jahren – einzutreffen. Die Zimmer in St. Joseph und St. Ursula werden bezogen, und beim  ersten gemeinsamen Abendessen herrscht das übliche Stimmengewirr, ein Zeichen froher Erwartung auf ca. 10 gemeinsame Übungsstunden.

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