Advent beim Gemischten Chor

Dienstag, 9. Dezember 2025: Keine Chorprobe, denn der Gemischte Chor möchte Adventsstimmung genießen. Im Gemeinschaftsraum der Senioren-Wohnanlage in der Lerchenstraße stehen 7 Tische, adventlich geschmückt, und auch ein Weihnachtsbaum rundet die vorweihnachtliche Stimmung ab. An diesem Tag muss man ja nicht so pünktlich sein, und so haben mehr als 30 Sängerinnen und Sänger sich um 19.30 Uhr an den Tischen verteilt. Es ist ja keine Chorprobe und darum darf auch nach Leibeskräften „geschwätzt“ werden. 

Dann klingelt – richtig weihnachtlich – ein kleines Glöckchen. Es ist aber weder der Weihnachtsmann noch das Christkind, die das Wort ergreifen. Hannelore begrüßt alle Anwesenden und informiert über den vorgesehenen Ablauf des Abends. Erst einmal wird gegessen - ein Catering-Service hat die Speisen angeliefert - und bevor das Essen kalt werden kann, stellt man sich an in der Schlange, um sein Wunschmenü zusammenzustellen. Mit Getränken haben sich auch alle eingedeckt, und als dann alle mit essen beginnen, hört man eine Stimme vollkommen zu Recht mit der Aussage „Jetzt ist es wesentlich stiller“.

Der erste „Programmpunkt“ ist erledigt, und Hannelore hat wieder das Wort: Herzlichen Dank an Wolfgang Erber für die erfolgreiche Probenarbeit während des vergangenen Jahres, und mit einem „flüssigen Präsent“ wird das noch unterstrichen.

Als Antwort auf diese „Überraschung“ kommt von Wolfgang Erber Dank an alle Chormitglieder für die gute Mit- und Zusammenarbeit. Gleichzeitig bringt er noch seine Freude darüber zum Ausdruck, dass er gern auf die vergangenen 11 Jahre zurückblickt, die er inzwischen den Chor leitet und lässt nicht unerwähnt, dass in seinen Augen gute Erfolge erzielt wurden. Einem Rückblick auf das vergangene Jahr mit seinen Höhen und Tiefen folgt die Hoffnung, dass „unser Chor das bleibt, zu dem er inzwischen geworden ist.

Zu einer Weihnachtsfeier gehört – ganz besonders für einen Chor – das Singen von Weihnachtsliedern. Alle haben die entsprechenden Noten- und Textblätter mitgebracht, und dann gibt es ­ nach dem „Probesingen“ eines bisher unbekannten Weihnachtsliedes ein kleines Wunschkonzert.

Locker und fröhlich nimmt dieser Abend seinen weiteren Verlauf, bis es dann Zeit wird für ein Ende. Fröhliche Verabschiedungen bis zum nächsten Dienstag, an dem der Auftritt mit den anderen beiden Concordia-Chören beim „Offenen Adventskalender“ ansteht. 

 

Madeleine Bierwirth
15.12.2025