Für ein Hüttenwochenende am Schluchsee hat sich der Pop-und Jazzchor auf den Weg gemacht, um miteinander zu plaudern, zu spielen, zu essen, Sekt zu trinkenund zu singen;Ganz zwanglos mit allen,die Lust dazu hatten, gerne auch mit der ganzen Familie. So waren wir 20 Luftschnapper. Hunde waren diesmal nicht dabei, sehr zum Bedauern der beiden Kinder.
Nach dem Abendessenmit allerlei Köstlichkeiten, die alle beigesteuert hatten, gab es ein Original Pubquiz, das Iris routiniert zusammengestellt hat. Hier wurde schnell klar, was man alles nicht weiß. Doch es war erstaunlich, was gemeinsam in der Gruppe dann doch gewusst wurde. Denn wer hat schoneinmal gehört, aus welchem Land die Saudis ihre Kamele beziehen? (Australien) Oder welche Autobahn in Deutschland die längste ist?(A7). Am Schluss stand die Siegergruppe fest, sie bekam eine Reise nach Fuerteventura –zumindest mit dem Finger in einem Reiseführer. Alle hatten Lust PJC -Chorlieder zu singen, denn schon am kommenden Montag war unser Konzert innerhalb der Denzlinger Kulturwoche. Und so klang der Abend aus mit „Don’t stop me now“.
 
 
Dank unserer beiden Ortskundigen: Moni und Marco war am Samstag ein Programm organisiert. Doch diesesmussten sie wegen des Wetters kurzfristig komplett umändern, denn die geplante Schifffahrt auf dem Schluchsee fiel buchstäblich ins Wasser. Trotzdem marschierten wir bei Dauerregen und 7 Grad fast alle (!) nach Schluchsee. Dort trafen sie die Nachhut, die mit dem Auto an den Bahnhof gekommen war.
Das Ziel war Bärental. Mit hartgesottenen SC-Fans schmetterten sie das Badner-Lied durch den ganzen Zug und gaben sichals Chor zu erkennen. Am höchsten Bahnhof Deutschlands angekommen, wurden sie von Ramona vom Gscheiten Beckerwartet.
Auf dem Programm stand eineSchwarzwälder-Kirschtorte-Vorführung und daran anschließend Kaffee-und Kuchen.
 
 
Die Ausflügler lernten, dass in eine gscheite Schwarzwälder Kirchtorte ein ganzer Liter Sahne und 200 ml Kirschwasser gehören. Gut gestärkt konnten sie das Museum dieser Bäckerei anschauen, mit allerlei Trödel aus vergangener Zeit: von Schnapsbrenn-Utensilien, alten Kassen bis hin zu einem Hostien-Waffeleisen. Nach so viel Kultur war es gut, dass der Gscheite Beck im Bärental inzwischen keine Brötchen mehr backt, sondern Schnaps brennt. In einer großzügigen Verkostung konnte jeder herausfinden, ob er lieber Liköre oder Schnäpse mag. Dazu gab es eine kleine Brotzeit. Viele haben sich ein hochprozentiges Mitbringsel gekauft, und so ging es heiter wieder in den Zug, während es immer noch weiter regnete. Doch die meisten sind tapfer auch wieder zurück zur Hütte gelaufen. Es gibt ja kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung. Und der Pop-und Jazzchor war bestens ausgerüstet.
 
von Susanne Schindler und Monika Schlegel
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.