Der Beginn unserer Chorprobe war für Samstagnachmittag um 15.oo Uhr festgelegt. Da wir an diesem Tag bei der kirchlichen Trauung von Sabine und Michael singen durften kamen wir leider etwas verspätet an der Schule an.

Wir danken all denen, die nicht dabei waren, vor allem unserer Dirigentin Sabine Panter für ihr Verständnis. Sobald wir ins Gebäude konnten ging es auch gleich an das richten des Proberaums. Es wurde erst einmal gut durchgelüftet und die Stühle aufgestellt. Für die Pause mussten ebenfalls Tische gerichtet werden, damit wir hier die mitgebrachten Kuchen abstellen konnten. Einige hatten sich dann noch umgezogen und mit Kaffee versorgt, so dass wir mit 40- minutiger Verspätung angefangen haben. Es wurden die schwierigen und noch wackligen Stellen in den Liedern geprobt, wann singt man lauter, wann leiser, wann engelsgleich, wann atmen, wann nicht, die letzten Feinheiten eben, damit die Lieder auch richtig gut rüberkommen. Dabei merkte der eine oder andere, wo die Texte noch nicht so richtig sitzen. Da ist nochmals lernen angesagt.

In der Pause haben wir uns mit Kaffee und Kuchen gestärkt, so dass wir dann wieder einigermaßen hergestellt waren. Leider mussten einige Chormitglieder die Probe schon frühzeitig verlassen, worüber unsere Sabine doch etwas enttäuscht war. Schließlich war es ja die letzte Probe vor unserem Konzert und da sollten ja alle Chormitglieder anwesend sein. Trotz allem hat uns Sabine immer wieder gelobt, was für ein toller Chor wir sind, dass unsere neuen Chormitglieder alles so toll gelernt haben, die Lieder super sind etc. etc..

Es war absehbar, dass wir alle Lieder an diesem Abend nicht mehr durchproben können, so dass wir uns zu einer Zusatzprobe für den Dienstagabend entschlossen haben.

Am Ende der Probe wurden noch Details für die Generalprobe am  Montag besprochen, damit hier alles reibungslos verläuft (wo sitzt der Chor, wo die Combo, wo Sabine), also um 18.00 Uhr treffen zum umräumen des Proberaums..

Nachdem wir das Klassenzimmer wieder unterrichtsbereit hergestellt hatten verließen wir kurz nach 20.00 Uhr die Schule. Wir sind dankbar, dass wir in der Schule eine Möglichkeit haben zu proben, aber es geht doch nichts über unseren schönen Proberaum im KuB mit den großen Fenstern und der Sicht auf eine grüne Landschaft. Es ist einfach entspannter als auf eine Schultafel zu schauen..

Es war eine recht unruhige Probe, waren wir doch alle schon einige Stunden zuvor unterwegs und hatten ja immer noch die sehr schöne Hochzeit in unseren Köpfen.

Nachdem alles nicht so reibungslos gelaufen ist war unsere Sabine der Meinung, dass eine Hochzeit und anschließend eine Probe zuviel ist. Beim nächsten Mal muss es anders geplant werden.  Man soll ja bekanntlich nicht auf zwei Hochzeiten tanzen, aber im nachhinein betrachtet, haben wir alles richtig gemacht; wir singen fast jeden Montag - aber wann heiraten wir mal wieder - ?