Es ist der 26.06., sozusagen der „Montag danach“. Unser Jahreskonzert ist rum, die Bühne ist geräumt, der Saal abgestuhlt und der gute Bösendörfer Flügel wieder gut in Watte eingepackt und in seinem Kämmerchen verstaut. Es hat nach den ganzen Strapazen doch alles gut geklappt.

In die nachkonzertliche Müdigkeit mischt sich ein Riesen-Berg Erleichterung und der Wunsch, sich nochmal einfach so zu treffen, zusammenzusetzen und auszutauschen. Eine Probe findet heute nicht statt, doch Andreas lädt kurzerhand und unkompliziert die ganze Mannschaft in den Peltz’schen Garten ein.

An der E-Mail-Resonanz merkt man schon, wie dankbar alle um die Idee sind. Man kann doch nicht so tun als wäre nix gewesen. Zur üblichen Probezeit treffen wir uns mehr oder weniger pünktlich, ist aber heute auch egal.Eine Wanne voller kühler Getränke, ein Haufen Knabberzeug, sogar Kuchen findet den Weg auf die Wiese hinter’m Haus. Zu Guter Letzt steht da tatsächlich noch wie bschdelld ein E-Piano.

Eigentlich sollte man meinen, wir hätten in den letzten Tagen genug gesungen – Sonderprobe hier, verlängerte normale Probe da und am End dann das Konzert, aber irgendwie können wir es halt doch nicht lassen:

Nach einem regem Austausch über die Publikumsresonanz, über unser eigenes Empfinden, über den Gastchor und nicht zuletzt über die bereits angekündigten neuen Lieder stehen wir dann doch wieder im Halbkreis, Carolin übernimmt das Piano und los geht’s.

Es ist irgendwie befreiend, Singen ohne Druck, einfach so in die Landschaft hinein. Wieder mal um 2 Töne abgesunken bei „Rhythm of Life“, wurscht. Daneben geklatscht bei „Happy“, was soll’s, ein paar falsche Töne oder Textaussetzer, wen interessiert‘s. Den Nachbarn und dem Kirschbaum wird’s schon nicht schaden.

Es ist eine ausgesprochen nette und ausgelassene Runde und es tut sooo guuut.

Leider konnten nicht alle kommen, aber wie heißt es immer so schön: „Wir sind singfähig“!

Einen ganz großen Dank an Andreas für die schöne Idee und natürlich auch deren Umsetzung.

Damit findet das Konzertbrimborium mit der ganzen Aufregung drumrum ein sehr angenehmes Ende und wir können fast schon in die neue Saison starten.

Peter Distler

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