Am Sonntag den 17. August ging es für Kirsten, Frank, Andreas, Violetta, Gabi, Eva, Carolin, Susanne, Walburga und Judith
mit dem Zug von Denzlingen an den Schluchsee nach Seebruck. Nachdem noch Ralf und ich mit dem Auto eingetroffen waren, starteten wir kurz nach 12 Uhr zu unserer Wanderung.
Ziel: die Brauerei Rothaus.
Steil begann der Aufstieg auf einem schmalen Pfad durch den Hochschwarzwald. Für die ca, 8 Km hatten wir 1:45 Stunden Zeit, denn um 14 Uhr waren wir zu einer Brauereiführung angemeldet. Wie immer, wenn man so wandert und schwätzt, vergisst man die Zeit, so dass wir uns zum Schluss sputen mussten, um dann - mit einer Punktlandung genau - 3 Minuten vor Beginn der Führung an der Brauerei anzukommen.
Unser Tourguide Harald führte uns durch die verschiedenen Abteilungen, immer mit vielen Informationen rund um das Bierbrauen und die Rothausbrauerei.
Wir wissen nun viel über die Historie der Brauerei seit ihrer Gründung durch das Kloster St. Blasien im Jahr 1791…
und…. was Ober -und Untergärige Hefe ist,
wie lange der Gärprozess dauert,
welcher Hopfen der beste ist,
wie viele Braumeister dafür zuständig sind damit das Bier immer gleich gut schmeckt
und das fast alle Rohstoffe aus Baden-Württemberg und den angrenzenden Bundesländern kommen.
Und immer gab es eine kleine Anekdote und etwas zum Schmunzeln mit auf dem Weg.
Z.B. : ein Tankbehälter fasst 51500 Liter Bier, wenn man ab dem 16 Geburtstag täglich 15-16 Flaschen Tannenzäpfle trinkt muss man 99 Jahre alt werden, um den Tank leer zu bekommen 😊 na dann Prost!!!!
Imposant sind die Dimensionen, die die Brauerei einnimmt. Von der Dachterrasse überblickt man das ganze Gelände, mit vielen anderen Gebäuden, z.B. einer Hackschnitzelanlage und der gewaltigen Fläche der Flaschensortieranlage, die auf ca. 2700 qm aus dem angelieferten Leergut die firmenfremden Flaschen aussortiert.
Die Dächer sind ausgestattet mit Solar- und Solarthermieanlagen.
Dieses und noch viele hochinteressante Informationen wie z.B., dass es extra für die firmenfremden Flaschen eine Flaschentauschbörse in Frankfurt gibt, haben wir heute erfahren.
Nach sehr kurzweiligen 1,5 Stunden gabs für jeden ein kaltes Rothaus Bier und eine Brezel und dann war die interessante Führung auch schon vorbei. Das viele Wissen und auch die stramme Wanderung nach Grafenhausen zur Brauerei Rothaus hatte bei allen zu knurrenden Mägen geführt. Wohl wissend hatte Kirsten für uns alle in der Gaststätte einen Tisch reserviert.
Leckeres heimisches Essen, jeweils mit irgendeiner Art Bier verfeinert, führte zu vollen Mägen. Da um 17.46 Uhr der letzte Bus nach Seebrugg fuhr, reichte die Zeit leider nicht mehr eines der „unangetasteten“ 8 Sorten Rothaus zu testen..
Noch schnell ein paar Gruppenfotos und ab zur Bushaltestelle.
Nach einer kurzen Busfahrt an den Schluchsee hieß es sich spurten, um den Zug zurück ins Tal und nach Denzlingen zu erreichen.
Ein toller Tag mit einem Fazit öfters solche Aktionen zu planen, auch wenn terminlich nicht alle Sänger dabei sein können.
Rosi Blattmann







