Der Jahresausflug für 27 Sänger & den Dirigent des Männerchores führte diesmal  in die Würzburg / Bamberger Ecke. Geplante Abfahrt am Sonntag den 30. September 2018 um 6.30 Uhr am ZOB doch ein „Zeitpanne“ eines Mitsängers lies den Bus mit 15 Minütiger Verspätung starten. Der Fauxpas wurde aber dann Abends durch eine Runde Steigerwaldfeuer wieder wettgemacht. Über die Autobahn ging es  Richtung  Frankenland. Erster Stopp Autoraststätte Sinsheim wo wir um 9.00 Uhr das Frühstück mit herzhaft belegten Riesenbrezeln zu uns nahmen. Nach der Stärkung ging es weiter. Nächster geplanter Stopp war Würzburg leider trafen wir durch einen Stau mit etwas 30 Minuten Verspätung ein. Dort erwartete uns schon unsere nette Fremdenführerin deren Namen mir leider entfallen ist, tja man wird halt Älter *g* . Beim Altstadtrundgang begegnen einem auf Schritt und Tritt Sehenswürdigkeiten die Zeugen der wechselvollen Geschichte der Stadt sind. Nur ein paar Beispiele

gotische Marienkapelle,

Falkenhaus mit prunkvoller Rokokofasade,

Kiliansdom

Alte Mainbrücke

 mit Blick auf Käppele und Festung Marienberg. Das viele Laufen und Zuhören weckte den Hunger in uns so das wir von 13 bis 15 Uhr eine Mittagspause einlegten. Gestärkt stand nun der Höhepunkt von Tag an, der Besuch in der ehemals Fürstbischöflichen Residenz. Dieses von  Balthasar Neumann erbaute Schloss ist eines der bedeutendsten Barockschlösser Europas und gehört seit 1981 zum „Weltkulturerbe“. Beeindruckt von dem großartigen Treppenhaus mit atemberaubenden Fresken des Venezianers Tiepolo, dem Kaisersaal und des Spiegelkabinett ging es um 17 Uhr mit dem Bus nach Schlüsselfeld zum Gasthof zum Storch unserer Unterkunft für die nächste 3 Nächte/Tage. Nachdem alle Ihr Zimmer bezogen hatten traf man sich zum Abendessen.Für uns gestanden hungrigen Männern kam das richtige auf den Tisch. Ein deftiges Fränkisches wurde uns Serviert wir hatten die Wahl zwischen Rollbraten oder Spanferkel jeweils mit Knödeln und Sauerkraut. Nun folgte der gemütliche Teil wie immer diesmal bei Fränkischen Bier und Weinspezialitäten.

 Nach einem guten Frühstück erwartete uns am Montagmorgen unser Reiseführer Georg Pfeifer der uns die nächsten Tage begleitet. Durch das herrliche Obermaintal fuhr unser Bus zur Basilika Vierzehnheiligen die Barocke Wallfahrtsbasilika die vom Berühmten Architekten Balthasar Neumann erbaut wurde. Seit dem 15 Jahrhundert streben viele Wallfahrer noch heute hier her um sich den Schutz der 14 Nothelfer zu erbeten. Nach dem Traditionellen Gesang ging die Fahrt weiter nach Bamberg. Eine kurze Weg durch die Altstadt führte uns zu einem besonderen Stadtplan. Ein aus Kupfer bestehendes Relief zeigt die Altstadt von Bamberg. Unser Reiseführer zeigte uns hier, wo wir für die nun folgende 2 Stündige Pause  die Besten Einheimischen Gaststätten finden. Wir zogen so in kleineren Gruppen los um uns zu stärken. Zur Ausgemachten Zeit trafen wir uns alle vor dem Dom zur nächsten Besichtigung.  Auch hier wollten wir unserer Lieder vortragen. Das was sich so einfach anhört gestaltete sich als ein Schwieriges Unterfangen. Seit neustem ist es eigentlich nicht mehr gestattet im Dom zu singen. Doch unser Reiseleiter machte es möglich. Durch die vielen Führungen mussten wir aber eine gefühlte Ewigkeit warten bis wir ein Lied vortragen durften.Ein kurzer Abstecher führte uns noch in die obere Pfarre eine kleinere Kirche oberhalb vom Dom wo wir nochmals erst ohne Publikum ein Lied anstimmten. Danach ging´s in den „Sand“ dem ältesten Bezirk Bambergs mit dem alten Rathaus und ins verträumte „Klein-Venedig“ mit seinen idyllischen Fischerhäusern und Kanälen auf denen sogar ein fränkischer Gondoliere schippert.  Pünktlich um 16.30 Uhr sollten wir am Bus sein. Doch Steigerwälderfeuer lässt grüßen wieder kam es zu einer Verspätung. Aus Datenschutzgründen dürfen keine Namen genannt werden :-). Der Bus fuhr uns nun ins heimische „Casino“ Hotel zum Storch. Am Morgen durfte jeder einen Chip auswählen, welcher dem ausgewählten Abendessen entsprach so hatte die Bedienung kein Problem das Essen an den richtigen Mann zu bringen und wir unseren Spaß.

Nach mehr oder weniger Schlaf ging es am Dienstag um 9 Uhr los  auf eine Rundfahrt in den Steigerwald das Herz Frankens. Erster Halt das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim. Hier erlebten wir eine Zeitreise in die Vergangenheit. Alle Gebäude des Freilichtmuseums stehen an ihrem Ursprungs Standort mitten im Ort Mönchsondheim in dem noch heute 180 Menschen wohnen und arbeiten. Hier wird eine das Leben und arbeiten in einem fränkischen Dorf gezeigt. Unter anderem kann man die Kirche das Rathaus die Schule und Wohnhaus aus dem 19 Jahrhundert besichtigen. Doch genug Geschichte wir haben Hunger und Durst. Wo lässt man es sich am besten gutgehen. Na klar bei einem Glas Wein. Das Weingut Thomas Wend bei Iphofen lud ein zu Fränkischen Wein und Vesperplatte. Eine besondere Spezialität war der nach alter Tradition hergestellten Kochkäse mmmmhhhh sehr lecker. Weiter ging die lustige Fahrt ins Zisterzienserkloster Ebrach. Aufgrund der Arbeiten an der Orgel die neu gestimmt wurde konnten wir hier leider nicht singen. Nächster Halt Grasmannsdorf Brauerei Kaiser. Der Besitzer und Bierbrauer selbst zeigte uns seine kleine aber feine Hausbrauerei und wir erhielten eine Lehrstunde des Bierbrauen´s mit vielen Probegläsern „man muss ja wissen wie das schmeckt“. Dazu gab es wieder eine liebevoll  zubereitete und leckere Brotzeit. Zurück ging`s zum Hotel unsere Chips einlösen, mal schauen wer den Jackpot knackt. Gewonnen haben alle, wieder ein total leckeres Abendessen.

Der letzte Tag unserer Reise ist angebrochen. Nach dem Frühstück heist es Kofferpacken und  Bus beladen. Doch noch geht es nicht heim erst wartet der Main bei Volkach auf uns. Auf der MS Udine befahren wir die Mainschleife vorbei an der Kapelle Maria im Weingarten, der Vogelsburg, den romantischen Winzerndörfer mit dem größten Bocksbeutel der Welt bis zur Schleuse Wipfeld wo das Schiff wendet und wieder nach Volkach fährt. So das war der Letzte   Punkt unserer langen Besichtigungstour ins Frankenland. Gegen Mittag gings dann mit dem Bus auf direkten Weg ins Badische. Auf Empfehlung unseres Busfahrers gab es bei Sinzheim einen Zwischenstopp auf der Raststätte zur Füllung der schon knurrenden Mägen. Schön und Lustig war die Fahrt ins Frankenland wie uns die Firma Rast versprochen hatte. Nun sind wir alle schon gespannt wohin es uns in 2 Jahren führen wird. 

Auch in diesem Jahr versäumten die meisten Männer des Männerchores nicht die traditionelle „Chorprobe“ am Glottertäler „Mosthof“, die seit Jahren im Urlaubsmonat August dort stattfindet, und zwar am 6. August erstmals mit dem neuen Männerchor-Dirigenten, Maki Kobayashi, der sich als gebürtiger Japaner offensichtlich gerne den Schwarzwälder Gepflogenheiten anpasste.

Mit 24 Mann trafen sich die Sänger des Männerchores in ausreichender Chorstärke beim  Glottertäler „Dilgerhof“, wie der im Volksmund sogenannte „Mosthof“ eigentlich korrekt heißt, bei den Eheleuten Julia und Andreas Heizmann. Mit einem zünftigen Bauernvesper und einigen Krügen gutem Most verflogen die Stunden wie im Flug, wobei der malerische Blick hinunter ins Glottertal sehr genossen – und so manches Lied angestimmt wurde.

Die Lust am Mitsingen wurde sowohl bei den aktiven Sängern wie bei zahlreichen anwesenden Touristen nicht zuletzt durch zwei choreigene Instrumentalisten angefacht, nämlich von Ferdinand Gräber (Akkordeon) und Gerhard Rappold (Gitarre), die auf dem Bild im Vordergrund zu sehen sind.

Wie schön für die Concordia-Chöre Denzlingen, dass es den Kleinen Saal im Kultur- und Bürgerhaus gibt. Er ist nicht nur idealer Probenraum, auch für viele unserer Veranstaltungen ist er idealer Tagungsort. So war er auch am Samstag, 13. Januar 2018 schon am Vormittag Ort der Vorbereitung auf die für den Nachmittag geplante „Neujahrsfeier mit den Ehrenmitgliedern“. Fleißige Helfer aus allen Chören waren im Einsatz: Wurde in der Küche das Essen vorbereitet, wurden im Saal selbst die Tische festlich dekoriert, einladend Gäste erwartend.

Zum Feiern gehört Musik, ganz besonders wenn es sich um eine Chor-Veranstaltung handelt. So eröffnete der Männerchor die Veranstaltung mit dem Lied „Die Rose“, bevor Helmut Gall als Concordia-Präsident das Wort ergriff.

Die „Spiele der Herzen" als Titel des Konzertes spiegelten sich in den beiden Operetten „Blume von Hawaii" und „Maske in Blau" wider, die am Sonntag, 19. November, in zwei Akten im Lothar-Fischer-Saal ihre gesangliche Aufführung fanden. Mehrere hundert begeisterte Konzertbesucher belohnten dies mit zahlreichem Applaus.

Die Dekoration mit Meerblick und Hibiskusblüten - von den bewährten Concordia-Bühnenbildnern Ralf Blattmann mit dessen Frau Rosi und Marlon Kolberg hervorragend gestaltet - ließ schon erahnen, dass es ein Ausflug in die Südsee werden würde. Und so „legte" das Chorschiff mit Hubert von Goiserns „Weit, weit weg" denn auch ab. Chorleiter Jürgen Krämer ließ in seiner Begrüßung jedoch das Reiseziel noch offen und gab Liebesliedern den Vortritt. Mit dem Tessiner Volkslied „Dunkle Augen" wurde der Bogen zu Drafi Deutschers „Mamor, Stein und Eisen bricht” geschlagen und endete in „Tri sulara" von Wíllhelm Heinrichs.

Immer im ungeraden Jahr bricht der Männerchor (mit weiblicher Begleitung) zu einem Tagesausflug in die nähere Umgebung auf. Dieses Jahr suchten sich Uwe Rau und sein Team dafür Straßburg aus.
Und so starteten am 23. September 2017 35 Neugierige gegen acht Uhr bei schönstem Wetter in einem Bus der Firma „Rast“. Der Weg führte fast von Anfang an linksrheinisch immer am Wasser entlang: Rhein / Rheinseitenkanal, historischer Rhein – Rhone – Kanal, vorbei an der Fähre Rhinau bis zum Fluss Ill. Dann waren wir auch schon im Zentrum der Stadt.

Es folgte eine interessante neunzigminütige Führung, die von einer kundigen Dame mit dem schönen Namen „Hélène“ geboten wurde. Ihre Stimme war wohlklingend und laut genug; sie brauchte kein Mikrofon, wir verstanden sie auch so. Wir erfuhren allerhand Details aus der reichen Geschichte dieser bekanntlich wunderschön anzusehenden Altstadt. Natürlich stand der ständige Wechsel der Herrschaft über das Elsass im Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Mal gehörte es zu Frankreich, mal zum „Heiligen römischen Reich“, mal direkt zum „Zweiten“, später zum „Dritten Reich“.

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