Im Oktober 2019 zur Eröffnung der Kulturwoche durften wir noch auftreten, dann noch zum Singenden Adventskalender am 9. Dezember. Alles war noch wie gewohnt, d. h. Kultur vom Feinsten, so ganz ohne Einschränkungen. Unsere Pläne für das kommende Jahr waren auch schon festgelegt: Chorwochenende in St. Trudpert zur Vorbereitung auf unser Jahreskonzert am 29. März 2020. Mit Bekanntwerden der Pandemie waren wir ziemlich überrascht, als uns die Unterbringung in den klösterlichen Räumlichkeiten – gemäß Anweisungen der Münstertäler Gemeinde – verwehrt wurde. Gedanken, dieses Wochenende dann in den Musikräumen einer Schule abzuhalten, konnten wir auch verwerfen, da Singen nicht mehr erlaubt war, d. h. wir mussten schweren Herzens auf das Chorwochenende verzichten.

Was für eine Zeit, diese Zeit ohne Chorproben! Keine Aussicht auf ein Konzert, kein Sport und sonstige gewohnten Freizeitbeschäftigungen. Das hieße eigentlich: sehr viel Zeit. Ich werde sie nutzen, um einen Rückblick zu halten auf die letzten 15 Jahre im Gemischten Chor der Concordia Denzlingen.

Erst seit kurzem im Schwarzwald angekommen, hörte ich – seit vielen Jahren selbst begeisterte Chorsängerin – von dem wunderbaren Mozart-Konzert im Mai 2006. Das war Grund für mich, Mitglied in dieser Gemeinschaft zu werden.

 

Am Sonntag, 6. Oktober 2019 wurde die Denzlinger Kulturwoche eröffnet. Im Laufe des Vormittags hatten schon mehrere kurze musikalische Vorführungen im Foyer des Kultur- und Bürgerhauses stattgefunden. Für 14.30 Uhr stand auf dem Programm: „Der gemischte Chor der Concordia unterhält mit internationalen Evergreens“. Eine Meisterleistung schon vor Vortragsbeginn: das Platzfinden aller Sängerinnen und Sänger auf dieser kleinen Bühne ... und das Klavier brauchte ja auch einen Platz.

"Viel Glück und viel Segen“ – diese Geburtstagsgratulation erklang am Samstag, 27. Oktober 2018 im Foyer des KuB. Alle, mit einer gelben Rose in der Hand, kamen sie aus dem „Kellnergang“, die Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chores, um ihrer langjährigen eifrigen Sängerin Gisela Siegele zum 90. Geburtstag zu gratulieren. Da stand sie dann nach Beendigung dieses musikalischen Aufmarschs und der vielen herzlichen Wünsche und Gratulationen mit einem riesigen Strauß im Arm. Wer mehr strahlte, die gelben Rosen oder die Jubilarin, war kaum auszumachen.

Endlich durften wir genießen, was schon lange angekündigt war: Gegen Ende der ersten Probe im Oktober tauchte die vielen aus dem Abschiedskonzert für Herrn Kühlewein bekannte Sopranistin Siri Thornhill im Proberaum auf. Von der charmanten Norwegerin erhielten wir Erklärungen über den Komponisten Edvard Grieg, der musikalisch der Romantik mit Anklängen zum Impressionismus zugeordnet wird.

Am Klavier begleitet von unserem Dirigenten interpretierte Siri dann einige Lieder aus ihrer Grieg-CD. Wir hörten von diesem Komponisten „Blåbær-li“, „Solveigs Vuggevise“ und „Gruß“. Die ausdrucksstarke  Stimme der Sängerin war ein wohltuender Kontrast zur gleichzeitig im großen Saal stattgefundenen „Hüttenparty“ und ließ deren Lärm vergessen. Ebenso wie die Stimme beindruckte auch die Art ihres Auftritts sowie Körpersprache und Mimik. Die Aussprache kann Vorbild für unsere eigenen Konzertdarbietungen sein. Anschließend bestand noch die Möglichkeit, eine CD ihrer von der Fachpresse hochgelobten Aufnahmen zu erwerben und mit ihrem Autogramm versehen zu lassen.

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