Auch in diesem Jahr versäumten die meisten Männer des Männerchores nicht die traditionelle „Chorprobe“ am Glottertäler „Mosthof“, die seit Jahren im Urlaubsmonat August dort stattfindet, und zwar am 6. August erstmals mit dem neuen Männerchor-Dirigenten, Maki Kobayashi, der sich als gebürtiger Japaner offensichtlich gerne den Schwarzwälder Gepflogenheiten anpasste.

Mit 24 Mann trafen sich die Sänger des Männerchores in ausreichender Chorstärke beim  Glottertäler „Dilgerhof“, wie der im Volksmund sogenannte „Mosthof“ eigentlich korrekt heißt, bei den Eheleuten Julia und Andreas Heizmann. Mit einem zünftigen Bauernvesper und einigen Krügen gutem Most verflogen die Stunden wie im Flug, wobei der malerische Blick hinunter ins Glottertal sehr genossen – und so manches Lied angestimmt wurde.

Die Lust am Mitsingen wurde sowohl bei den aktiven Sängern wie bei zahlreichen anwesenden Touristen nicht zuletzt durch zwei choreigene Instrumentalisten angefacht, nämlich von Ferdinand Gräber (Akkordeon) und Gerhard Rappold (Gitarre), die auf dem Bild im Vordergrund zu sehen sind.

Wie schön für die Concordia-Chöre Denzlingen, dass es den Kleinen Saal im Kultur- und Bürgerhaus gibt. Er ist nicht nur idealer Probenraum, auch für viele unserer Veranstaltungen ist er idealer Tagungsort. So war er auch am Samstag, 13. Januar 2018 schon am Vormittag Ort der Vorbereitung auf die für den Nachmittag geplante „Neujahrsfeier mit den Ehrenmitgliedern“. Fleißige Helfer aus allen Chören waren im Einsatz: Wurde in der Küche das Essen vorbereitet, wurden im Saal selbst die Tische festlich dekoriert, einladend Gäste erwartend.

Zum Feiern gehört Musik, ganz besonders wenn es sich um eine Chor-Veranstaltung handelt. So eröffnete der Männerchor die Veranstaltung mit dem Lied „Die Rose“, bevor Helmut Gall als Concordia-Präsident das Wort ergriff.

Die „Spiele der Herzen" als Titel des Konzertes spiegelten sich in den beiden Operetten „Blume von Hawaii" und „Maske in Blau" wider, die am Sonntag, 19. November, in zwei Akten im Lothar-Fischer-Saal ihre gesangliche Aufführung fanden. Mehrere hundert begeisterte Konzertbesucher belohnten dies mit zahlreichem Applaus.

Die Dekoration mit Meerblick und Hibiskusblüten - von den bewährten Concordia-Bühnenbildnern Ralf Blattmann mit dessen Frau Rosi und Marlon Kolberg hervorragend gestaltet - ließ schon erahnen, dass es ein Ausflug in die Südsee werden würde. Und so „legte" das Chorschiff mit Hubert von Goiserns „Weit, weit weg" denn auch ab. Chorleiter Jürgen Krämer ließ in seiner Begrüßung jedoch das Reiseziel noch offen und gab Liebesliedern den Vortritt. Mit dem Tessiner Volkslied „Dunkle Augen" wurde der Bogen zu Drafi Deutschers „Mamor, Stein und Eisen bricht” geschlagen und endete in „Tri sulara" von Wíllhelm Heinrichs.

Immer im ungeraden Jahr bricht der Männerchor (mit weiblicher Begleitung) zu einem Tagesausflug in die nähere Umgebung auf. Dieses Jahr suchten sich Uwe Rau und sein Team dafür Straßburg aus.
Und so starteten am 23. September 35 Neugierige gegen acht Uhr bei schönstem Wetter in einem Bus der Firma „Rast“. Der Weg führte fast von Anfang an linksrheinisch immer am Wasser entlang: Rhein / Rheinseitenkanal, historischer Rhein – Rhone – Kanal, vorbei an der Fähre Rhinau bis zum Fluss Ill. Dann waren wir auch schon im Zentrum der Stadt.

Es folgte eine interessante neunzigminütige Führung, die von einer kundigen Dame mit dem schönen Namen „Hélène“ geboten wurde. Ihre Stimme war wohlklingend und laut genug; sie brauchte kein Mikrofon, wir verstanden sie auch so. Wir erfuhren allerhand Details aus der reichen Geschichte dieser bekanntlich wunderschön anzusehenden Altstadt. Natürlich stand der ständige Wechsel der Herrschaft über das Elsass im Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Mal gehörte es zu Frankreich, mal zum „Heiligen römischen Reich“, mal direkt zum „Zweiten“, später zum „Dritten Reich“.

- Ausflug in das Friaul/Trieste-

Die günstige Wochendkonstellation mit dem Feiertag am 3. Oktober bot dem MC die Gelegenheit zu einer Fahrt an die obere Adria nach Triest.

Früh am Freitagmorgen bestieg eine wackere Schar von knapp 30 Sängern den schon vorbereiteten Bus gen Italien. Fleißige Helfer hatten schon zuvor reichlich Nahrung und Getränke im Laderaum des Straßenschiffes gebunkert, um im Falle von eventuellen längeren Staus, den Fortbestand des ältesten der Concordia-Chöre zu sichern.
Die Disziplin der Herren war vorbildlich, so dass die große Fahrt pünktlich begonnen werden konnte. Zielstrebig wurde Luzern angesteuert, wo man bei der ersten Rast auf den Pop- und Jazzchor traf, der ebenso gerade auf der Fahrt an die Cote d´Azur war. Grüße und gute Wünsche wurden ausgetauscht bevor die beiden Chöre ihre Reise fröhlich fortsetzten.

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