Ein Urgestein der Concordia wurde 75

Das Urgestein, unser lieber Werner, trat bereits 1964 den Concordia-Chören Denzlingen bei und prägte wie kaum ein anderer deren Chorgeschichte. Neben dem Gemischten Chor sang und singt er begeistert auch im Männerchor. Hier war er Initiator und Mitbegründer der legendären „Concordia-Kids“ und prägte deren Auftritte mit spontanen Einlagen.

     Männerchorauftritt in Coronazeiten

 Aufgrund der noch immer aktuell andauernden Pandemie war das Jubiläumsjahr (175 Jahre Männerchor) anders als ursprünglich geplant. Um dennoch ein Zeichen zu setzen, zog der Männerchor am Freitag, den 02.10.2020 hochmotiviert durch Denzlingen, um an drei Stellen im Ort ein bisschen Kultur zu schenken und das Publikum zu erfreuen.

An einem lauen Sommersonntagnachmittag glänzte unser Männerchordirigent Maki Kobayashi am Klavier zusammen mit seinem Sohn Daito an der Klarinette mit einem klangvollen Auftritt im Innenhof eines alten Uniklinikgebäudes in Freiburgs Mozartstraße. Der Straßenname war Programm, und so brachten sie unter anderem den letzten Satz aus Mozarts Sonate in D-Dur KV 311 zu Gehör.

Das zahlreiche Publikum honorierte die professionelle Musikdarbietung mit gehörigem Applaus. Dieser Auftritt war trotz der noch immer vorhandenen Pandemie eine gelungene und sehr schöne Abwechslung zum Alltag.

 Uwe Rau

Nachdem ein Treffen des Vorstandes des Männerchores mit dem Vorstand unseres befreundeten Chores „Echo de Trois Chateaux“ im Februar abgesagt werden musste , war nur ein Treffen im kleinsten Kreis im August möglich. Zu einem gemeinsamen Abendessen in Eguisheim trafen sich der Präsident der Concordia-Chöre mit dem Chorleiter Jacky Hahn, dem Chormitglied Pierre und deren Ehefrauen.

 

 

„Sind wir nun 37 oder 38 Jahre im August auf dem Mosthof – oder sind es schon 39 Jahre?“ Ein Sänger meint jubilieren zu können: Es sind vier Dekaden! Aber so recht weiß es leider keiner. Macht ja auch nichts: Die herrliche Aussicht auf den Schwarzwald, die Täler, die gemütliche Stimmung, alles hat sich eigentlich nicht groß verändert. Sicher, die Bäume sind gewachsen, bauliche Änderungen auf dem Dilger Hof wurden vorgenommen – und wir Sänger sind älter geworden. Wir durften bei warmem Sommerwetter erneut draußen sitzen

und konnten uns singend in den Abend begeben. Die Vesper, der Most und der Abschluss-Schnaps, alles aus hofeigener Herstellung, verleihen dieser Tradition unserer Besuche ihren eigenen Reiz. Sechs lautstark und ordentlich gesungene Lieder in froher Mostlaune erhöhten die Stimmung, und die jährlich mit anwesenden Gäste, mehrere ältere Damen, zwei Herren, boten uns Männern ein gesangliches Potpourri heimatlicher Schwarzwälder Lieder. Bleibt uns nur noch die Aufgabe für den Herbst, die Lösung der Frage: Wie lange sind wir denn tatsächlich schon Gäste des Dilgerhofes?

 (M.Biesel)

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