Konzertbesuch in Ottobeuren am 1. und 2. Juni 2024

Ebenso wie Konzerte bedürfen auch Chorreisen langer Vorbereitung. Was das Konzert betrifft, welches Wolfgang Erber wieder mit der Jungen Philharmonie Schwaben durchführte, war es dieses Mal eine besondere Vorbereitung. Ausführlich hatte er uns, seinen Sängerinnen und Sängern des Gemischten Chores, in schriftlicher Form berichtet, wie für ihn mit diesem Konzert ein 50 Jahre alter Wunsch wahr werden sollte. Alte musikalische Handschriften aus dem Archiv der Klosterbibliothek Ottobeuren hatte er unter großem zeitlichen Aufwand ausgesucht, bearbeitet und zu einem wunderbaren Programm zusammengestellt. Ein guter Grund, eine schon traditionelle Reise nach Ottobeuren zu planen, was Hannelore gut gelungen ist.

10 Jahre Chorleiter

Eine ganz normale Chorprobe des Gemischten Concordia-Chores am Dienstag, 14. Mai 2024. Weit geöffnet lassen die Fenster frische Luft herein, da ist das Einsingen leicht. Bereit zum Singen starten wir mit „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, einem Chorsatz, den wir dann mal so ganz auf die Schnelle auswendig singen wollen.

Aus den aktuellen Noten – im März 2025 wird es ein „zauberhaftes“ Konzert sein - beginnen wir mit den Schumann-Liedern. „Der Traum“, wehmütiger Text von Ludwig Uhland, erfordert Aufmerksamkeit und stellt Ansprüche bezüglich der Tonhöhen. Dabei werden die Altstimmen animiert, die Sopranistinnen zu provozieren und sie zu „ungeahnten Höhen“ zu bringen. Nach dem „Schlaraffenland“, dem „träumenden See“ und dem Schubertschen Schlusschor aus der „Zauberharfe“ ist die Probe beendet, heute auf Wunsch fünf Minuten früher als üblich. Der Grund?

Hannelore Lübben, seit dem plötzlichen Tod von Wolfgang Schüller kommissarische und jetzt Vorsitzende unseres Chores, hat guten Grund, das Wort zu ergreifen. Vor genau 10 Jahren und einem Tag hat Christoph Kühlewein den Dirigentenstab an Wolfgang Erber übergeben und damit zu seinem Nachfolger, unserem Chorleiter, gemacht. Für diese Zeit, in der er uns mit viel Engagement, unermüdlichem Einsatz und intensiver Vorarbeit auf geistliche und weltliche Konzerte vorbereitete, dankte sie ihm und würdigte ihn im Namen aller Chormitglieder. Damit verbunden ist der Wunsch, dass die Chorarbeit in den kommenden Jahren weiterhin erfüllt sein möge von Freude an der Musik, von Humor und Begeisterung für erfolgreiche Chorarbeit.

Madeleine Bierwirth
Bild: Arnold Armbruster

Frühlingskonzert Vörstetten - PJC

"Musik lag in der Luft"

Am 15.April  lud der Pop & Jazzchor zu einem einstündigen Konzert in die evangelischen Kirche Vörstetten ein und schon vor dem offiziellen Einlass – eigentlich waren wir noch im „Einsingmodus „- drängten die ersten Besucher in die Kirche. Eine herausfordernde und schwierige Situation für einen Chor, trotz Unruhe im Raum die Konzentration nicht zu verlieren.

Man kann sagen: wir haben  diese Situation mittelprächtig gemeistert!

Doch um 19Uhr - sozusagen mit dem Glockenschlag der Kirche -  waren wir  „on point“  sehr konzentriert und starteten unser Konzert mit dem Klassiker aus den 80gern „Always look on the brigth side of life“.

Die Moderation übernahm an diesem Abend Barbara Huth und mit einem kurzen Textbeitrag  führte sie die ZuhörerInnen von Stück zu Stück in das jeweilige Lied ein.

Nun folgte eine Zeitreise durch die Musikgeschichte - von den jazzigen 40gern mit z.B. „Hit me with a hot note“   hin zu gefühlvollen, aber auch starken A cappella  „sweet dreams“ und Popsongs der vergangenen Jahre  z.B. „ Never enough“, „Believer“ , „Blinding lights“ und „Sing“ .

Die  wunderbare Atmosphäre  dieser kleinen Kirche und die sichere Liedauswahl unserer Dirigentin machten diesen Abend für uns zu etwas ganz Besonderem. Auch unserem Publikum hat es hörbar gefallen, es bedankte sich mit großartigem Applaus.

Angela Maas und Judith Jaeger

Gloria!

Es war ein schönes Konzert, unser Auftritt an diesem kalten April-Wochenende in der St. Jakobus-Kirche. Gut vorbereitet mit dem Chor-Wochenende im „Roten Bühl“ eine Woche zuvor blieb die positive Vorausschau: Wir schaffen das!

Dann kam die Generalprobe mit Orchester, Reinhard Roth an der Orgel und der Solistin Siri Thornhill. Stellprobe muss sein, denn auf den Podesten in der Kirche sollen wir uns ja sicher fühlen und unsere Plätze kennen. Das Auftreten muss ebenfalls geprobt sein, weil wir ja dem Publikum auch optisch gefallen wollen. Seit einer Stunde hat das neunköpfige Orchester seine Partien bereits geprobt, auch Siri Thornhill hat uns schon eine Kostprobe ihres herrlichen Soprans gegeben.

Auf den Podesten in neuer Formation stehend singen wir dann das Programm von Anfang. Immer wieder gibt es Stellen, bei denen wir doch eigentlich ganz sicher waren! Aber wie lautet doch der Spruch für solche Fälle? Wenn die Generalprobe nicht so gut läuft, wird der Auftritt ganz bestimmt klappen!

Der GC im Trainingslager am Roten Bühl

Es ist Freitag, der 12. April 2024, Beginn des Chorwochenendes zur intensiven Vorbereitung auf das Jahreskonzert, das am 21. April 2024 unter dem Titel „Gloria“ in der St. Jakobus-Kirche in Denzlingen stattfinden wird.

Am späten Nachmittag treffen die Sängerinnen und Sänger im Hotel „Roter Bühl“ in Mühlenbach ein. Im Februar vor 15 Jahren war dieses Hotel, nahe der Passhöhe Heidburg zwischen Kinzig- und Elztal gelegen, schon einmal Ort für ein Chorwochenende und vielen noch in guter Erinnerung. Den strahlenden Sonnenschein auf der Terrasse inmitten saftig grüner Wiesen und hoher dunkler Tannen nehmen wir schon einmal als gutes Omen für ein harmonisches Miteinander.