Sechs lange Wochen Sommerferien lagen hinter uns und mit nur zwei Probentagen und der   Generalprobe  -  fünf Tage vor         unserem Auftritt  - sollten wir ein gelungenes Konzert auf  die  Beine stellen? Das verursachte Bauchweh…..nicht nur uns             SängerInnen, sondern auch Sabine (…….wie sie es später zugab)

    Rückblickend aber lässt sich sagen, dass wir zwar enorm anstrengende Stunden mit dem Ausfeilen und Verfeinern einzelner          Liedpassagen verbracht haben, unsere Stimmbänder erhebliche Strapazen auf sich nehmen mussten und wir an die Grenzen        unserer Konzentrationsfähigkeit stießen, dass wir aber diese Phase vor einem Konzert noch nie so „entspannt“ erlebt haben.

    Die Generalprobe verlief so problemlos wie selten.       

   Olga Krasotova – unsere Pianistin -  WIR ganz neu für sie, SIE uns völlig und  SABINE persönlich unbekannt - ….  (doch wir       gemeinsam ein wenig ängstlich auf Grund eines „unbekannte-Pianistin-spielt“ - Traumas unseres ersten gemeinsames                 Konzertes   mit Sabine), - waren total begeistert von dieser jungen Frau, die nur kürzeste Ansagen von Sabine benötigte, ein       „tz tz tz"   reichte aus, Olga verstand und setzte das Gesagte kraftvoll, temperamentvoll, oder sanft und gefühlvoll um, so           gespielt, wie wir es eigentlich nur von Sabine kannten.

   Andres Buchholz.(am Bass) und Eric Carle (am Schlagzeug), uns bekannt von vorhergehenden Konzerten,  machten das Trio        für  uns komplett. Fast pünktlich konnten wir an diesem Montag vor dem Konzert unsere Generalprobe beenden, unser „Bauchweh“   hatte sich auf ein Minimum reduziert und schließlich einem „wohligen vorfreudigen  Gekribbel“ Platz gemacht

Viel Arbeit, aber auch viel Freude machten die Vorbereitungen. Das Anbauen der Bühne, das Aufstellen der Podeste, das Zusammenschrauben und Aufstellen  der großen Hintergrundwand, die Ralf, Marion und Silvia eigens für unser Konzert in den Farben schwarz und weiß – getreu unserem Motto „Night and Day  gestaltet hatten, das Bestuhlen des Saales und  „last but not least“ das Dekorieren des Foyers und des kleinen Saales, indem wir anschließend noch tanzen, zusammensitzen und  mit unseren Gästen feiern wollten.                                                                                                                                                                                                                                                                                      Alle -  wirklich alle -  halfen mit und arbeiteten Hand in Hand.   

Unsere drei Vorstandsmitglieder, Silvia, Marion und Ralf, hatten wieder einmal Großartiges geleistet. Kaum zu zählen sind die Stunden der gemeinsamen Treffen, der Gespräche, der Planung,  der Vorbereitung, der Aufgaben allgemein,  die vor einem solchen Konzert anfallen.  –  Ralf nahm sich sogar - oder trotz allem -  „schnell“ noch die Zeit, um eine zusätzliche Trittstufe zu bauen, damit Barbara als Moderatorin gefahrlos auf's Podest  - und auch wieder hinunter steigen konnte.

Unsere Kleiderfrage  – immer wieder ein Thema, das nach Beachtung strebt, wurde nach einigem Hin und Her zufriedenstellend gelöst – schwarz vor weiß und weiß vor schwarz ! Fertig!!       

Die Verköstigung vor dem Konzert und während der Pause wurde mit einer neuen Idee verwirklicht: jedes Chormitglied brachte aufgeschnittene Baquettes mit, die Scheiben nach Lust und Laune belegt und dekoriert. Eine erstaunliche Vielfalt von bunten, leckeren Platten entstand und wurde, wie erhofft, gut von unseren Gästen angenommen!

Nach dieser Vorarbeit, die in allen Punkten super geklappt hatte, stand nun unserem Auftritt nichts mehr im Wege und so sammelten wir uns zwei Stunden vor Konzertbeginn zum Einsingen im kleinen Saal, probten noch einmal mit der Combo auf der Bühne im großen Saal, bis dieser pünktlich um 19:30h für das Publikum geöffnet wurde und  sich schnell bis auf den letzten Platz füllte.

                                                                                                                                               

Für diesen Auftritt hatten  wir beschlossen nicht durch die Mitte des großen Saales zu kommen, sondern die Bühne von hinten zu betreten, während Barbara die Gäste begrüßte und das erste Lied ansagte. Unsere Absicht, das Programm bunt und abwechslungsreich  zu gestalten, verwirklichten wir durch den Wechsel aus Auftritten des Gesamtchores, eines reinen Frauen- bzw. Männerstückes , der Kleingruppen und dem Einsatz von ein wenig Choreografie.

                                                                                                                                                                                 

                                               "Max der Geiger"                                                                                                                                                                                                                      "How sweet it is to  be in love by you"

                                                                                                                                                                                                                                 "Sweet dreams"

                                             "An Tagen wie diesen"                                

Unser Lied „Rising Of The Moon“  z. B.  bekam den typisch  irischen Charakter durch unseren jungen Geiger Max  - Pauline und Marie zeigten uns zu „Sweet Dreams“ ihr Können auf ihren Einrädern und das Wiegenlied „Durme“ sangen wir im komplett abgedunkelten Raum, wodurch eine sehr eindrucksvolle Stimmung entstand.                Nach 19 Liedern in rund 100 Minuten, viel Applaus eines begeisterten Publikums und  mit unserer Sabine, die uns wieder einmal mit vollem Einsatz durch diesen Abend führte, beendeten wir mit zwei Zugaben unser Konzert.  

Im kleinen Saal war jetzt Party angesagt und wer noch nicht müde war, konnte bis in die Nacht hinein  „abtanzen“.

Dass wir uns nach einem solch erfolgreichen Abend auf unser nächstes Konzert freuen, dürfte wohl klar sein!!

                                                                                                                                                                             das meinen Angela Maas und Barbara Huth

 

                                                                                                     

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