Noch `ne Trauung – und zwar am 07.07.2018 in der „Alten Gerichtslaube“ Freiburg.

Bereits beim Rumdoodeln wird klar, dass das mit den „Ja-ich-komme-Stimmen“ eine spannende Angelegenheit werden könnte: Wird’s was? Oder vielleicht doch nicht? Reichen 8 Stimmen?

Da am Ende jede Stimmlage besetzt ist und Carolin zum Anleiten und Klavierspielen mitkommen kann entscheiden wir uns, das Ganze mit Minimalbesetzung doch durchzuziehen. Immerhin ist eine Hochzeit doch was Besonderes und die beiden wünschen es sich von Herzen.
Zu neunt geht’s dann am Samstag mitten ins Getümmel nach Freiburg – vamonoooooos!

Erst mal das sackschwere E-Piano vor der Laube absetzen und dann Richtung Parkplatzsuche. Nun ja, … „Schwarzwaldcity“ – besetzt, „Karlsklotz“ – besetzt, „Unterlinden“ – besetzt. Samstagnachmittag bei Sonnenschein: Die Citybummler sind unterwegs und Parkplätze Mangelware. Irgendwie schaffen es aber doch alle pünktlich, wenn auch leicht verschwitzt, in den Rathaushof.

Es ist bereits die zweite Einladung einer Generalversammlung der Raiffeisenbank Denzlingen-Sexau eG einen musikalischen Rahmen zu geben.

Kurz nach unserem Jahreskonzert sind die Lieder noch frisch in den grauen Zellen abgespeichert und flott abrufbar und so freuen wir uns darauf einem anderen Publikum - keinen eingeschworenen PJC Fans - einen Einblick in unser Repertoire geben zu können.

Wir treffen uns am 19.Juni im Gemeindesaal der katholischen Kirche St. Jakobus ca. 30 Min. vor Beginn der Veranstaltung, um uns in einem separaten Raum einzusingen... Diesmal jedoch ohne Klavier - "nur" mit Carolin, ihrer Stimmgabel und ihrem sicheren Gefühl für den richtigen Ton.

Jahres-/ Jubiläumskonzert des Pop- und Jazzchor der Concordia Chöre Denzlingen am 09.06.2018

Ready for Take-Off“

Schon auf dem Plakat ist klar: Wir werden abheben und das Publikum auf einen Rundflug durch die internationale Welt der Pop- und Jazzmusik mit neuen sowie bekannten Interpretationen mitnehmen – so ähnlich jedenfalls soll das ablaufen.

Irgendwie vermissen wir bei den ausdauernden Sonder- und Generalproben (sh. separater Beitrag) die sonst um sich greifende vorkonzertliche Hektik und Nervosität. Der Weg bis zum 09.06. verläuft trotz der anstrengenden Vorbereitungen entspannt und harmonisch.

Am Abend kann es also losgehen: „Bitte anschnallen und die Rückenlehnen senkrecht stellen!“. So begrüßt unser Kapitän Frank Karl die vielen Gäste – kaum ein Platz im Saal ist leer geblieben. Wir marschieren ein – das etwa 40-köpfige Flugpersonal samt Dirigentin Sabine Pander in schwarz und silber, das die Passagiere während des gut 2-stündigen Fluges unterhalten wird. Bewährte musikalische Unterstützung erhalten wir von Olga Krasotova am Klavier und Eric Karle am Schlagzeug.

Bereits zu Beginn der Reise gibt es (natürlich geplant) Turbulenzen, Wind, Regen, Gewitter – das Intro von „Africa“, untermalt von beeindruckenden vielschichtigen Urwaldgeräuschen.

Er ist immer voller Spannung, dieser Konzerttag und wahrscheinlich ist es gar nicht so schlecht, wenn wir uns noch einmal so richtig "auspowern", bevor wir uns auf den Abend vorbereiten. Wer immer sich heute Vormittag für ein paar Stunden freinehmen kann, ist dabei und hilft beim Aufbau von Bühne, Saal und Foyer. Es soll etwas Besonderes werden, für unsere Gäste, aber auch für uns.

Das Team, das sich um die Gestaltung und Dekoration des Foyers kümmert, hat sich etwas besonders Schönes ausgedacht. Auf großen Wänden, die später verteilt aufgestellt werden, sind alle Stationen des Chores in Form von Fotos und Zeitungsartikeln festgehalten. Das wird später nicht nur unsere Gäste interessieren, sondern findet schon jetzt reges Interesse bei den Chormitgliedern ...sind es doch nur wenige, die bereits bei der Gründung des Projektchores - 1998 - dabei waren.

Es ist Sonntag der 3.Juni 2018, es trennen uns noch genau 3 Sonderproben und 6 Tage von unserem Konzert...von einem ganz besonderen Konzert:
wir feiern in diesem Jahr unser 20jähriges Bestehen.

In diesen Tagen sieht man uns verstärkt, scheinbar abwesend, mit Noten in der Hand, mit Kopfhörern im Ohr und mit den Songtexten - bestenfalls schon fest im Kopf gespeichert - herumlaufen...summend oder vielleicht sogar singend. Familie und Freunde kennen diesen Zustand bereits aus den Vorjahren und sind - wir danken es ihnen - bereit ihn zu akzeptieren.

In dieser ersten Probe, am Sonntag - eine Stunde vor der geplanten Zeit - treffen wir uns und nutzen diese, um weiter an unserer Choreo zu arbeiten...denn Singen, sich gleichzeitig bewegen und dabei auch noch gut auszuschauen, das wurde nicht jedem in die Wiege gelegt....
So also gibt jeder sein Bestes, schwingt Arme, Schultern und Hüften mal hier und mal dorthin, klatscht mehr oder weniger synchron und lächelt dabei gut gelaunt nach vorne, ins imaginäre Publikum hinein. Nach einer Stunde sind wir zufrieden mit den Erreichten. Doch nun so richtig ordentlich aufgeheizt erscheint es nahezu unmöglich im angedachten Raum die Chorprobe abhalten zu können. Wir müssen uns Luft, Raum und Kühle verschaffen.

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