Der Concordia-Vatertags-Hock am 10.05. und die eintägige Sintflut

Alles fängt ganz harmlos an: Da am Montag aus organisatorischen Gründen die Geschirr-Schlepperei vom Storchenturm zum Heimethues nicht stattfinden kann, wird am Dienstag und Mittwoch gleich mal umso kräftiger reingelangt: Mit der Unterstützung einiger Denzlinger Migranten tummeln sich an den sonnigen und trockenen Vorbereitungstagen zahlreiche Helfer beim Hänger-Schieben, Thekenbasteln, Tische- und Bänke-Stellen sowie beim Zeltaufbau. Fädele-Zieher Karl-Heinz weiß natürlich genau welche Stange und welche Plane zu welchem Zelt gehört und wo das Ganze dann schlussendlich positioniert werden muss. Ein paar Sicherungsschrauben rein und gut isses.

Am Mittwoch noch Anschlüsse, Feintuning und Restarbeiten, dann kann’s eigentlich ja losgehen. Wettertechnisch ist bis dahin auch alles gut. Am Mittwochabend landen bereits zahlreiche Gäste auf dem Concordia-Hock und lassen es sich trotz bereits fallender Temperaturen bis zu später Stunde bei Speis und Trank in oder vor den großen Festzelten richtig gut gehen. Den üblen Wetterbericht im Hinterkopf wird in der Nacht alles abgeschlossen und verstaut.

Ein Winterkonzert sollte es wieder sein - für uns immer eine gute Übung und Gelegenheit, unsere neuen Lieder nicht immer erst auf den letzten Drücker kurz vorm Jahreskonzert im Sommer gut zu können. Wenn vorher das meiste schon sitzt, geht man entspannter ans Weiterüben.

Nachdem wir die Jahre vorher in Freiburger und Emmendinger Kirchen gesungen hatten, kam Sabine auf die Idee, doch den alten Herrschaften im Denzlinger Seniorenheim mal eine Freude zu machen. Die Leiterin der Einrichtung zeigte sich auch begeistert und so wurde Montag, der 22. Januar als Termin festgelegt.

Fleißig geprobt hatten wir und so trafen wir uns zur gewohnten Zeit im schwarz-lila Outfit im Foyer des Heims. In einem Nebenraum konnten wir unsere Sachen ablegen, einsingen aber wollten wir uns im Saal, wo ja auch das Klavier stand. Da saßen nun auch schon einige Heimbewohner, teils im Rollstuhl, teils mit Rollator, die interessiert unserem „Flabada Flabada“ und anderen Stimmübungen lauschten. Eine alte Dame bekam anscheinend Lust zum Mitsingen und steuerte den einen oder anderen Ton bei.

Die Winterpause war kurz für den PJC, denn schon am 06.01.2018 dürfen wir bei der Jahresabschlussfeier vom VdK eine kleine Gesangseinlage zum Besten geben.

Wir treffen uns in der Schule für ein kurzes Einsingen mit Sabine, dann geht`s auch schon rüber in`s KUB.

Wir starten flott mit unserem neues Stück „Africa“, wobei uns das imitierte Gewitter und die Dschungelgeräusche schon ganz gut gelingen. Nach einem stimmungsvollen „You raise me up“ ist der erste Part auch schon vorbei und wir stärken uns bei seeeehr leckerem Kuchen.

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