Es ist immer spannend zum Konzert eines anderen Chores eingeladen zu werden und mitwirken zu dürfen.

So freuten wir uns, als im Herbst die Einladung der Arion Singers aus Waldkirch kam – unser Jahreskonzert war ja erst einige Wochen her, das Repertoire stand und mit nicht allzu großen Mühen sollten wir ein schönes, brauchbares Programm zustande bringen…….trotz eines „herbstbedingt dezimierten“ Chores - mit verschnupften und kränkelnden Sängerinnen und Sängern. Dass uns dies mit den Liedern, die wir für diesen Abend gewählt hatten auch bestens gelang, zeigte uns dann die Reaktion des Publikums.

Neben uns hatten die Arion Singers eine weitere Gruppe -  die Band „Joy Included“ – eingeladen, deren Name alleine schon Programm war -  denn Freude war wirklich in hohem Maße inbegriffen -  diese Gruppe  bestehend aus Jugendlichen mit und ohne Handicap musizierten und sangen sich mit großer Freude in die Herzen des Publikums -  ein wirklich wunderbares  Erlebnis!

Die Arion Singers, die unter der Leitung der äußerst engagierten, temperamentvollen Julia Rosenberger sangen, boten ein absolut sehens - bzw. hörenswertes Konzert.

Harmonisch abgerundet wurde der  Abend durch ein spontanes gemeinsames Singen unserer beiden Chöre im Foyer der Festhalle.

Angela Maas und Barbara Huth

Unsere erste gemeinsame Reise ging in die Toscana

Vor etwas mehr als 1,5 Jahren fiel der Startschuss für die erste Chorreise mit dem Ziel Toscana/ Lingurien in Italien.Am 3. Oktober früh um 6 Uhr morgens empfing uns der Bus der Firma Rauch am ZOB in Denzlingen.Neben dem Gepäck wurden noch schnell Getränke und Vesper für die Reise im Bus verstaut, damit  Gerhard unser Busfahrer, pünktlich mit 33 Reiselustigen die Fahrt nach Lido di Camaiore starten konnte.  Der Weg führte über Rheinfelden, durch die schöne Schweiz, in Richtung Italien.  Nach etwas mehr als 2 Std. Fahrt wurde ein Platz zum Rasten gesucht und bei schönen Wetter die mitgebrachten Speisen aufgetischt.

Nach der Stärkung ging die Fahrt weiter zum St. Gotthard und auf Wunsch einer lieben Mitfahrerin fuhren wir nicht durch den Tunnel, sondern bei strahlendem Sonnenschein über den Pass. Oben gab es einen  kurzen Fotostopp und schon bald ging es weiter Richtung Meer und zu unserem Hotel

Auch dieses Jahr war es am Montag, den 18.08. wieder soweit.

Ab 18 Uhr trafen sich die daheimgebliebenen PJC-ler mit Kind, Kegel und sogar Hund im Anglerheim zum Grillen und fröhlichen Beisammensein.

Es ist erstaunlich, dass obwohl nichts abgesprochen wird, bei solchen Gelegenheiten doch immer wieder ein köstliches Salat-Buffet zustande kommt.Empfangen wurden wir von einem ambitionierten kleinen Flötenspieler (Thomas, der Sohn von Mathias), der uns sein ganzes Repertoire hoch und runterspielte (später sogar zweistimmig – JA!!! Zwei Flöten hatte er an seinem Mund und spielte mit beiden   Händen dasselbe Lied (fehlerfrei!!!)

Und dann merkte man doch, dass man es hier mit Mitgliedern eines Chores zu tun hatte: wer immer Textbrocken der (meist Volks-) Lieder parat hatte, stimmte mit dem Flötenspiel ein! Und da ist doch noch vieles aus der Kindheit hängengeblieben…

Diese Probe war mal wieder eine Besondere! Nachdem Tine Fries, eine bekannte Gesangslehrerin aus Dänemark, uns vor einigen Monaten beehrt hat (wir berichteten), brachte Sabine nun wieder eine weitere Koriphäe zu uns: Roger Treece aus New York. Er war gerade für eine Aufführung mit dem Jazzchor Freiburg angereist. Spontan fragte uns Sabine, ob wir Interesse an einer Probe mit ihm hätten. Natürlich hatten wir das und somit wurde alles kurzfristig in die Wege geleitet.

„Circle songs“, so lautet der amerikanische Begriff für seine Kompositions- und Aufführungstechnik, die man mit „Kreisliedern“  übersetzen kann.

 

                                                                   

Unser diesjähriges Jahreskonzert 2014 sollte ausnahmsweise schon im Mai stattfinden, statt wie sonst üblich im Juli. Und da ebenso ausnahmsweise das letzte Jahreskonzert 2013 erst im September lag, hatten wir also nur knapp acht Monate Zeit zum Einstudieren neuer Stücke. Um uns allzuviel Probenstress zu ersparen und trotzdem ein tolles und abwechslungsreiches Konzert bieten zu können, kamen wir auf die Idee, unseren „Geschwisterchor“ QUERBEAT aus dem Rieselfeld, der auch von unserer Dirigentin Sabine Pander geleitet wird, einzuladen, einen Teil des Programms zu gestalten. Gesagt, getan, und acht Monate später hatten wir tatsächlich einige neue Lieder aus verschiedensten Stilrichtungen einstudiert, darunter auch die eine oder andere „harte Nuß“, sowie ein paar Lieblingslieder aus den letzten Konzerten aufgewärmt, von denen auch einige als Doppelchor mollten.

Am Montag vor dem Konzertsamstag war dann Generalprobe zusammen mit Querbeat. Für den richtigen Groove sorgten wie auch schon im letzten Jahr Olga Krasotova am Flügel, Andres Buchholz an Bass und E-Bass und Eric Karle am Schlagzeug. Die Probe war anstrengend wie wahrscheinlich alle Generalproben auf dieser Welt, so galt es hier noch einen Einsatz und da noch ein paar schwierige Töne zu perfektionieren, verschiedene aufstellungstechnische und choreographische Fragen vor allem bei den mit Querbeat zusammen gesungenen Liedern zu klären, und auch die Bandmitglieder durften sich eifrig Notizen in ihre Noten schreiben: „hier bitte subito piano…und da kein ritardando…und hier etwas mehr Schlagzeug…jetzt VOLLE LOTTE!“.

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